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Clitocybe radicellata Godey

Synonyme: Clitocybe verna Egeland ex S. Lundell

Systematik:

Deutscher Name: Bereifter Wurzel-Trichterling

Vorkommen:
An nasskalten Spätwintertagen, teilweise neben Schneeresten in Fichten-Altholzbeständen, meist in kleinen Gruppen zwischen Moos; in den Fichtenforsten des Münchner Südens nicht selten.

Vorkommen am Ammersee:
Verbreitet.

Makroskopische Bestimmungsmerkmale:
Hut 1-3,5 cm breit, jung flach mit eingerolltem Rand, bald trichterig niedergedrückt, aber kaum trichterförmig werdend, hell graubraun bis lederfarben, nicht hygrophan, am Rand mitunter etwas wellenartig gefurcht.
Lamellen ziemlich dichtstehend, blass gelbbraun, am Stiel weit bogig herablaufend.
Stiel 2 bis 3, selten bis 5 cm lang und 2-4 mm dick, wie der Hut gefärbt, zylindrisch, am Grund mit wurzelartigen weißen Myzelsträngen, sonst etwas wollig-faserig.
Fleisch weiß, mit angenehmem, obstartigem, an rohe Äpfel erinnerndem Geruch, mild oder schwach bitter.

Mikroskopische Bestimmungsmerkmale:
Sporen 5-6,5 x 2,5-4 µm, farblos, glatt.

Autor: Edmund Garnweidner

Rote Liste: V

Quelle / Literatur:
Ludwig, Pilzkompendium, Bd. 3, 102.25 (als Clitocybe pruinosa).
Vesterholt, Funga Nordica (1. Aufl.), Clitocybe, S. 393 (als Clitocybe pruinosa)

  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Peter Karasch